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Nach unserem erfolgreichen Debüt in Lunzenau im Sommer folgte die zweite Ausgabe von #WEINlesen in Lichtenwalde. Gleich zu Anfang haben wir mal geschaut, ob denn die eine oder andere Empfehlung aus Lunzenau gefruchtet hat – und tatsächlich sind wir fündig geworden. Der wunderbare Massenselbstmord von Arto Paasilinna wurde einmal verschenkt und Tschick von Wolfgang Herrndorf nach Empfehlung gelesen… das fängt ja gut an, dachten wir also, bestellten unser Gläschen Wein und begannen zu lesen.

Und wieder – so die übereinstimmende Meinung aus der Runde – war es ein gelungener Abend bei gutem Wein und guten Büchern.

Maßgeblich dazu beigetragen hat Steffen, der mit Die Chronik von Canongate von Walter Scott eine bibliophile Kostbarkeit aus dem frühen 19. Jahrhundert vorstellte. Ihm folgten Manuela und Martin, die gemeinsam aus Die Deutschlehrerin von Judith W. Taschler unterhaltsame Passagen zum Vortrag brachten, die den meisten irgendwie bekannt vorgekommen sein dürften. Mindestens genauso unterhaltsam waren die Abschnitte aus Thees Uhlmanns Sophia, der Tod und ich, die Falk uns nähergebracht hat. Es muss nicht immer Kaviar sein, dachte sich Stefan und stellte ein Kochbuch von Tim Mälzer vor. Die zweite Manuela im Bunde kam wieder mit einem der dicksten Bücher und begeisterte die Runde mit Frohburg von Guntram Vesper. Annett schließlich und endlich erfreute uns gleich mit zwei Büchern: Das bisschen Hüfte, meine Güte von Renate Bergmann animierte eher zum Schmunzeln und Nathan und seine Kinder von Mirjam Pressler eher zum Nachdenken.

Schnell wurde sich die Runde am Ende des Abends einig: Es wird eine Fortsetzung geben… also, schön neugierig bleiben. Und der eine oder andere Büchernarr ist schon jetzt auf das Herzlichste zu #WEINlesen die dritte eingeladen.

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